Zeit für das, was wirklich zählt.
Endlich Zeit für Enkel, Reisen, Garten und für dich. Damit der Ruhestand so entspannt wird, wie du ihn dir vorstellst, lohnt sich ein ehrlicher Blick auf die Zahlen, solange noch Zeit zum Gegensteuern ist.
- 18 Schritte
- 1 Fristen
- 8 Antworten
Unter diesem Video findest du alles, was du jetzt brauchst.
In der richtigen Reihenfolge und mit allen Fristen.
Der Moment, in dem du nach vorne schaust.
Jahrzehnte voller Arbeit, Familie und Verantwortung. Und jetzt rückt der Tag näher, an dem der Wecker nicht mehr klingelt.
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Viele stellen erst kurz vorher fest, dass die Rente kleiner ausfällt als gedacht. Wer früh plant, hat Möglichkeiten, oft mehr, als er glaubt.
- 3.695 €Eigenanteil im Pflegeheim
So viel zahlen Bewohner im Saarland im ersten Jahr im Schnitt pro Monat selbst.
Quelle: vdek, Stand Juli 2026 - 9/10für die Rentner-Krankenversicherung
Für die Krankenversicherung der Rentner musst du in der zweiten Hälfte deines Berufslebens zu 90 Prozent gesetzlich versichert gewesen sein.
Quelle: SGB V § 5 - JährlichRenteninformation
Ab 27 schickt dir die Deutsche Rentenversicherung jedes Jahr eine Renteninformation, sobald du mindestens fünf Jahre Beiträge gezahlt hast. Sie ist die beste Grundlage für deine Planung.
Schritt für Schritt, in der richtigen Reihenfolge.
Etappe 1 von 5Noch Zeit, in Ruhe gegenzusteuern
Die Deutsche Rentenversicherung zeigt dir, was du bisher erworben hast und was du bis zur Regelaltersgrenze erwarten kannst. Lass deinen Versicherungsverlauf prüfen und Lücken, etwa aus Ausbildung oder Kindererziehung, klären. Gerade nach Zeiten im Ausland lohnt sich ein genauer Blick.
Zum Vermögensaufbau-RechnerWir stellen dein erwartetes Einkommen im Ruhestand deinen laufenden Kosten gegenüber. So siehst du früh, ob und wie viel dir fehlt, und hast noch Jahre, um mit kleinen Beträgen gegenzusteuern.
Zum Vermögensaufbau-RechnerAlte Lebensversicherungen, Riester, Betriebsrente: Wir verschaffen dir den Überblick, was wann ausgezahlt wird und wie es versteuert wird.
Läuft deine Finanzierung bis in den Ruhestand? Passt dein Haus noch zu deinem Alltag? Je früher du das durchrechnest, desto mehr Möglichkeiten hast du.
Etappe 2 von 5Der Übergang wird konkret
Die Regelaltersgrenze liegt für alle ab Jahrgang 1964 bei 67 Jahren. Für frühere Jahrgänge liegt sie zwischen 65 und 67. Wer früher geht, kann dies mit Abschlägen tun: 0,3 Prozent für jeden Monat, den du früher beginnst, und zwar dauerhaft. Lass dir die Zahlen vor der Entscheidung genau ausrechnen.
Die Deutsche Rentenversicherung bietet kostenlose Beratungstermine an.
Sprich frühzeitig mit deinem Arbeitgeber über deinen letzten Arbeitstag und klär offene Fragen zu Resturlaub, Betriebsrente und Übergabe.
Wann entnimmst du Geld, aus welchem Vertrag, und wie wird es versteuert? Ein klarer Plan gibt dir Sicherheit und kann Steuern sparen.
Wer in der zweiten Hälfte des Berufslebens zu mindestens 90 Prozent gesetzlich versichert war, kommt in die Krankenversicherung der Rentner. Privat Versicherte erhalten von der Rentenversicherung einen Zuschuss. Wir prüfen, was für dich gilt.
Etappe 3 von 5Jetzt wird beantragt
Die Rente kommt nicht von allein, du musst sie beantragen. Die Deutsche Rentenversicherung empfiehlt, den Antrag etwa drei Monate vor dem gewünschten Beginn zu stellen. Wer zu spät ist, bekommt die Rente frühestens ab dem Antragsmonat und verliert Geld für die Zeit davor.
Du brauchst unter anderem deinen Ausweis, die Steuer-ID und die Bankverbindung. Den Antrag kannst du online stellen.
Teile deiner Krankenkasse den Rentenbeginn mit, damit der Übergang in die Krankenversicherung der Rentner reibungslos klappt. Kläre auch, ob Beiträge auf Betriebsrenten und Kapitalleistungen anfallen.
Betriebsrenten, Riester- und Rürup-Verträge zahlen oft nicht automatisch aus. Stelle die Anträge rechtzeitig bei den jeweiligen Anbietern.
Etappe 4 von 5Das Leben genießen, gut geordnet
Renten sind steuerpflichtig, aber nicht jeder muss Steuern zahlen. Das hängt von deinen gesamten Einnahmen ab. Wer eine Steuererklärung abgeben muss, erfährt das vom Finanzamt oder von seinem Steuerberater.
Seit 2023 gibt es bei vorgezogenen Altersrenten keine Hinzuverdienstgrenze mehr. Du kannst also dazuverdienen, wenn du magst.
Die Pflegeversicherung zahlt nur einen Teil. Im Saarland zahlen Pflegeheimbewohner im ersten Jahr im Schnitt 3.695 Euro im Monat aus eigener Tasche. Eine Pflegezusatzversicherung schützt dein Erspartes und entlastet deine Kinder.
Mehr zum ZusatzschutzLege fest, wer für dich entscheiden darf, wenn du es nicht mehr kannst, und was du dir in einer solchen Lage wünschst. Du kannst die Vorsorgevollmacht im Zentralen Vorsorgeregister der Bundesnotarkammer eintragen lassen. So finden Gerichte sie im Ernstfall schnell.
Wer soll später was bekommen? Ein Testament oder ein Erbvertrag gibt dir und deiner Familie Sicherheit und verhindert Streit. Prüfe auch, ob Schenkungen zu Lebzeiten steuerlich sinnvoll sind.
Etappe 5 von 5Gut vorbereitet bleibt mehr Ruhe
Den Antrag auf einen Pflegegrad stellst du bei der Pflegekasse. Leistungen gibt es frühestens ab dem Zeitpunkt der Antragstellung, deshalb solltest du nicht abwarten. Danach kommt der Medizinische Dienst zur Begutachtung.
Bei anerkanntem Pflegegrad kann die Pflegekasse Zuschüsse für Umbauten geben, zum Beispiel für eine bodengleiche Dusche. Kläre den Zuschuss, bevor du den Umbau beauftragst.
Je voller der Ring, desto wichtiger.
- PrivathaftpflichtUnverzichtbar
Bleibt wichtig, ein Leben lang.
- RuhestandsplanungSehr wichtig
Rentenlücke rechnen, Verträge bündeln, Entnahme planen.
- PflegezusatzSehr wichtig
Schützt dein Erspartes vor den hohen Eigenanteilen im Pflegefall.
- Unfall mit HilfeleistungenSinnvoll
Hilft nach einem Sturz, etwa mit Einkaufs- oder Haushaltshilfe.
- BerufsunfähigkeitBrauchst du gerade nicht
Im Ruhestand gibt es kein Arbeitseinkommen mehr, das du absichern müsstest.
Das fragen sich viele.
Deine Frage ist nicht dabei? Ruf uns an oder schreib uns, wir antworten persönlich.
Die Antworten stützen sich auf die jeweils genannte Quelle, Stand der Prüfung: Oktober 2026. Im Einzelfall gelten die Bedingungen deines Vertrags.
Wann kann ich in Rente gehen?
Für alle ab Jahrgang 1964 liegt die Regelaltersgrenze bei 67 Jahren. Für ältere Jahrgänge liegt sie zwischen 65 und 67 Jahren. Frühere Rentenarten sind möglich, etwa für langjährig Versicherte, dann aber meist mit Abschlägen. Welche Möglichkeiten du hast, zeigt dir die Deutsche Rentenversicherung.
Quelle: SGB VI § 35, § 235
Was kostet es, früher in Rente zu gehen?
Für jeden Monat, den du vor der Regelaltersgrenze in Rente gehst, wird die Rente dauerhaft um 0,3 Prozent gekürzt. Bei zwölf Monaten sind das 3,6 Prozent. Der Abschlag gilt für den Rest deines Lebens, deshalb lohnt sich eine genaue Rechnung.
Quelle: SGB VI § 77
Wann muss ich meine Rente beantragen?
Die Rente zahlt sich nicht von allein aus. Die Deutsche Rentenversicherung empfiehlt, den Antrag etwa drei Monate vor dem gewünschten Rentenbeginn zu stellen. Wer später beantragt, bekommt die Rente frühestens ab dem Antragsmonat.
Quelle: Deutsche Rentenversicherung
Wie bin ich im Ruhestand krankenversichert?
Wer in der zweiten Hälfte des Berufslebens zu mindestens 90 Prozent gesetzlich versichert war, kommt in die Krankenversicherung der Rentner. Privat Versicherte bleiben in ihrem Tarif und bekommen von der Rentenversicherung einen Zuschuss. Andere gesetzlich Versicherte können sich freiwillig weiterversichern.
Quelle: SGB V § 5 Abs. 1 Nr. 11, SGB VI § 106
Alle 8 Fragen anzeigenWeniger anzeigen
Darf ich neben der Rente arbeiten?
Ja. Seit dem 1. Januar 2023 gibt es bei vorgezogenen Altersrenten keine Hinzuverdienstgrenze mehr. Das gilt auch für Altersrenten ab der Regelaltersgrenze. Allerdings können dein Einkommen und die Rente steuerlich zusammen betrachtet werden.
Quelle: SGB VI § 34
Muss ich Steuern auf meine Rente zahlen?
Renten sind steuerpflichtig, der Anteil hängt vom Jahr des Rentenbeginns ab. Ob du Steuern zahlst, ergibt sich aus allen deinen Einnahmen und dem Grundfreibetrag. Viele Rentner zahlen wenig oder keine Steuern. Wir vermitteln dich gern an einen Steuerberater.
Quelle: EStG § 22
Zahlt die Pflegeversicherung alles?
Nein, sie ist nur ein Zuschuss. Im Saarland zahlen Pflegeheimbewohner im ersten Jahr im Schnitt 3.695 Euro im Monat aus eigener Tasche. Eine Pflegezusatzversicherung schließt diese Lücke und schützt dein Erspartes.
Quelle: vdek, Stand Juli 2026
Müssen meine Kinder für meine Pflege zahlen?
Kinder werden nur dann zum Elternunterhalt herangezogen, wenn ihr jährliches Bruttoeinkommen mehr als 100.000 Euro beträgt. Das schützt die meisten Kinder vor Forderungen. Wer das eigene Vermögen nicht belasten will, sichert sich mit einer Pflegezusatzversicherung ab.
Quelle: SGB XII § 94 Abs. 1a
Rechner und mehr Wissen.
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Das nehmen wir dir ab
Wir begleiten dich, von Anfang an.
Erzähl uns von deinem Moment. Wir schauen, was du schon hast, sagen dir ehrlich, was fehlt, vergleichen die Anbieter und kümmern uns um Anträge und Kündigungen. Du unterschreibst.
- Ein fester Ansprechpartner in Dillingen (Saar)
- Viele Versicherer im Vergleich, nicht nur einer
- Unverbindlich und ohne Verpflichtung
Dein AnsprechpartnerDominik HerrmannAllgemeine Orientierung, keine individuelle Beratung. Welcher Schutz für dich sinnvoll ist, hängt von deiner genauen Situation, deinen bestehenden Verträgen und dem jeweiligen Tarif ab. Angaben zu Gesetzen und Zahlen: Stand Oktober 2026.